Gute Besserung

Hafengemeinschaft

Als ich am Samstag in den Hafen Grötvik hineingepustet wurde, hatte mir Nick beim anlegen geholfen. Er hatte meine wild tanzenden Lichter vor der Hafeneifahrt gesehen. Nicklas, ein Schwede und auch alleine unterwegs, war bereits einige Tage hier, als ich in Glommen eingeweht war. Er ist am Donnerstag unter ähnlichen Bedingungen wie ich hier eingelaufen. So waren wir hier die einzigen Gäste in diesem kleinen, geschützten und in den Fels geschlagenen Hafen, der ehemals einer der größten Steinbrüche Schwedens war.

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Am Montag war wieder einigermaßenes Segelwetter und plötzlich war der Hafen auch wieder bevölkert. Ich machte mich langsam fertig zum Weiterziehen, wollte aber bis nach dem Mittag warten, denn es sollte noch weiter abflauen.
Nick wollte unbedingt früh ablegen, er saß hier schon den fünften Tag Fest und kannte mittlerweile alles und jeden hier. Der Hafenmeister persönlich fuhr uns noch mit dem Auto bis in die Stadt und zurück, damit wir unsere Treibstoffkanister an der Tankstelle befüllen konnten. Und dann sollte es losgehen. Jetzt half ich Nick beim Ablegen, so wie er mir beim Anlegen, ein paar Tage vorher.
Nun stand aber noch die Welle der vergangenen Tage hier an der Ostseite des Kattegats. Und nach kurzer Zeit tauchte Nick wieder an der Mole zu Hafeneinfahrt auf. Er hatte an der bewegten See schnell die Lust verloren, und ich habe es an diesem Tag dann garnicht mehr probiert.
Wir hatten jedenfalls noch viel Zeit zum quatschen, und mein absolut eingerostetes Schulenglisch flutschte so langsam wieder, was mich selber wirklich sehr überraschte.

Im kleinen Hafen Café übte eine Gruppe argentinischen Tango und an Bord wurden Knoblauchnudeln serviert. Gegen Abend war nichts mehr übrig, was an das heftige Wetter der letzten Tage erinnerte.

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Heute legten wir dann endlich ab, Nick nach Norden, und ich in den Sund. Es war wieder das schöne Segeln, relaxed mit Hörbuch, Sonne und der Ankerbucht.

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Diese Bucht ist übrigens im Süden der Insel Hallands Väderö. Ein Tieferes Vordringen ins Innere der Insel, wurde durch gezielte Mückenangriffe erfolgreich abgewehrt. Ich habe dann lieber noch mit dem „Fernglas-Tele“ herumexperimentiert. Ich mag den Effekt den es erzielt.

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Heute Nacht ist es absolut Windstill und man hört nur ein paar Wellen, die sachte gegen die Felsen schlagen.

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