Grenzerfahrung vor Kopenhagen

Grenzdurchbruch im dichten Nebel

Am Donnerstagmorgen habe ich Helsingborg verlassen und bin, mit dem letzten nördlichen Wind, weiter in den Øresund gesegelt. Als sich dann nach kurzer Zeit die Sichtweite im Nebel auf der offenen Wasserfläche deutlich verringerte, was es mir doch etwas mulmig zumute. Ein paar hundert Meter Sicht erscheinen doch wenig, in Anbetracht des Aufkommens der riesiger Frachtpötte in diesem Gebiet.
Und aus der Entfernung hörte ich das grummeln großer Motoren. In der Nähe der Insel Ven brach der Nebel auf. Hier habe ich auch die schwedischen Gewässer endgültig verlassen. Einige Meilen vor Kopenhagen taucht mein Ziel auf, Flakfort.

20130622-095849.jpgDas Kleine da vor dem Frachter, das ist ein Segelboot.

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Die Verteidigungslinie

Flakfort ist eine ehemalige Geschützstellung auf einem Inselwall vor Kopenhagen vor Kopenhagen. Jetzt ein privater Hafen, mit Restaurant, Hotel im Bunker, Grillplätzen und vehältnismäßig teuer, aber einzigartig.

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Kopenhagen

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Kopenhagen, bevor der Wind stärker wurde. Ich bin in einen kleinen Vereinshafen gefahren. Nett und günstig mit den Flair einer Kleingartensiedlung, nur mit Booten. Ich bin von dort aus zu Fuß in die City gelaufen.
Kopenhagen ist von vielen Kanälen durchzogen und da kann man auch liegen. Das habe ich mir natürlich zuerstangesehen. An so einem Kanal saßen Evi und Jörg vor ihrem Boot. Ich habe den beiden dann, nach mehrstündigen, zähen Verhandlungen in ihrem Cockpit, Informationen über den Zugang zu diesem Hafen entlocken können. Am Abend habe ich mich dann zu Aschanti zurück begeben, und Aschanti kurzerhand in das Stadtzentrum verlegt. Da der Wind bis einschließlich Montag aus Süden weht, bin ich mehr oder weniger in Kopenhagen eingeweht. Jippie.

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